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Die Hopfengabe - eine Lebensaufgabe für einen Entwickler

Zunehmend verdichtet sich, dass eine Hopfengabe etwas ist, dass sich nicht für jeden Anwendungsfall und hinein in alle Untiefen berechnen lässt. Vom Empiriker über den Philosophen bis hin zum WIssenschaftler scheinen hier alle eine Heimat gefunden zu haben. Grundlegende Gesetzmäßigkeiten sind klar und das Rechenwerk als Solches beruht auf einfachen Dreisätzen - sofern man den Dialog auf Bitterstoffausbeuten, Bittereinheiten, Würzemengen und Alpha-Werte des Rohstoffs beschränkt.

In den meisten Fällen reicht das auch - aber es "genügt" nicht, bzw. genügt nicht mehr. Das geht einher mit der Wahrnehmung, dass der Brauer inzwischen "Bitterwert" und "Aromwert" mehr am Hopfen selbst als über den Gabezeitpunkt interpretiert,

Am Ende bleibt, dass ein Stückchen Software mehr können muss als die Bitterwerte der Teilgaben aufzusummieren und die Herausvorderung ist:

Im Rechenwerk dem Individualisten eine Heimat zu bieten, während der Traditionalist weiterhin daruf beharren darf, in gängiger Praxis seine Hopfengaben zu berechnen.

Beides zu vereinen ist im Moment das Ziel und es schaut ganz gut aus ...